Raffia Webtaschen
Madagaskar ist berühmt für seine Flechtwaren aus Raphia (Raffia, Bast) Alle auf der großen Insel gefertigten "Korbwaren" sind noch aus Naturmaterialien wie Seegras, Raphia oder Sisalfaser. Madagaskar ist wohl eines der letzten Länder der Erde ohne chemische Industrie und Metallurgie, demzufolge sind auch die Handarbeiten aus nachwachsenden Rohstoffen. Die Raphia Palme ist die Pflanze mit den größten nutzbaren Blättern weltweit. Die faserigen Fiederblättchen nutzt man um stabile Fäden zu gewinnen. Sisal ist der gespleisste und getrocknete Faden der Sisal-Agave, diese wird vor allem im Süden angebaut. Die Fäden lassen sich nicht maschinell verweben, das ist wohl der Grund warum die Chinesen dieses Handwerk aufgegeben haben. Die gewebten Matten werden entsprechend zugeschnitten, eingefasst auf den Taschenkorpus genäht und beides zusammen dann als Tasche verbunden. Die Henkel aus echtem Rinderleder haben einen weiten Öffnungswinkel (für den Schulterwurf) und sind bei uns extra stabil vernäht ( bis 15 kg Tragfähigkeit). Oftmals werden andere Materialien wie Wildseide (Landy), Baumwolle oder Strohfasern mit verarbeitet. Die madagassischen Korbflechter sind sehr kreativ und geduldig. Wir beziehen unsere Flechtwaren aus kleinen Familienbetrieben in der Hauptstadt und nördlich von Ambatolampy. Fast alle Raphia Taschen vieler "namhafter" Anbieter, auch bei teuren Modemarken weltweit, werden mittlerweile in Madagaskar hergestellt und oft über viele Händler als Luxusprodukt angeboten.
Wir beziehen grundsätzlich direkt beim Produzenten und können so allen Seiten (Hersteller und Kunden) faire Preise bieten.