Skulpturen und Masken Kolonialzeit
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Madagaskar wurde vor etwa 2000 Jahren neu besiedelt, die Urbevölkerung der VAZIMBA wurde dabei total verdrängt. Es entstand in mehreren Einwanderungswellen aus allen Teilen des Indischen Ozeanes ein Vielvölkergemisch welches seine alten Traditionen und Bräuche mitbrachte.Der Süden der Insel ist geprägt von Volksgruppen aus Afrika. Ein aussergewöhnlicher Ahnenkult einigt alle Madagassen, die Totenverehrung und deren Grabstätten unterscheiden sich jedoch. Im Hochland finden sogenannte FAMADIHANA-Totenumbettungen statt, bei denen die gewickelten Skelette der Bestatteten an Zeremonien teilnehmen und als Körper/Seele Einigkeit gelten. Skulpturen (wir definieren diese hier als selbst stehend mit Fuss) als bildliche Darstellung reflektieren entweder den Alltag der Menschen, oder sollen Einblick in die Welten der Geister und Ahnen gewähren. Viele Skulpturen "vermitteln" quasi zwischen diesen Welten, bewachen den Besitzer oder dienen als Medium.