MF187 AloAlo Bestattungszeremonie, ca. 1930, komplett mit Fuss und Kopfteil, beidseitige astrologische Ornamente, massiv aus einer Holzbohle gearbeitet
Aus dem Steckfuß, welcher in die Grabsteine des Kastengrabes versenkt wird ragen aus dieser schweren Stele noch mal 2 ornamentale Säulen aus je 4 Fragmenten mit den typischen astrologischen Zeichen und Mustern wie Halbmond Sterne, und Erde. Diese sind, hochwertig und älter, sogar als Durchbrucharbeit gefertigt. Selten ist die Ausführung von 2 getrennten Füssen, welche ja das Universum darstellen. Wahrscheinlich wird damit die Menschengruppe in der Szene gesellschaftlich und räumlich voneinander getrennt, vielleicht 2 Familienclans. Im wichtigen Kofteil wird eine christliche Bestattungszene dargestellt. Im Sarg (vatapaty) trägt man den Toten zum Kastengrab/Familiengrab. Im Hinterteil erkennt man eine Ausbuchtung im Fussteil, hier war offensichtlich nach der Fertigstellung noch ein Fragment steckbar eingefügt, welches dann wieder entfernt wurde oder verloren ging. Die Geschichte der AloAlo (und somit der Familie) kann so durch Zerstörung oder Zufügung öfter "umgeschrieben" sein.Vor der Kolonialzeit wickelte man Gebeine nur in Tücher oder mumifizierte diese sogar. Diese AloAlo ist sehr massiv und schwer, dadurch gut erhalten und stabil.
Das Material ist braunes Hartholz mit Grautönung durch lange Oxidation und typischen Verwitterungsspuren, Wind- und Regenabschliff, Risse im Holz und verschiedener Flechtenbewuchs als Altersindikator, 160 x 25 x 25 cm, 9,7 kg, Fundort Antanimora Region Tulear. Für Frei-Raum-Aufstellung kann ein Standfuss für 90,- € erworben werden an dessen Arm die Skulptur eingehangen wird und dann kippsicher befestigt wird.
Die echten AloAlo sind eine künstlerische Rarität, weil der Ahnenkult, welcher aus Papa Neuginea stammt weltweit nur in Madagaskar in diesen Stelen körperlichen Ausdruck fand. Die Ausfuhr von Kulturgut / Antiquitäten ist in Madagaskar streng limitiert. Unsere alten Originale sind teilweise schon seit 1975 im Familienbesitz und stellen durch den steigenden Sammlerwert auch eine fruchtbare Investition dar. (Reference Buch "Arts Anciens de Madagascar")
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Analakely LOT
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