AL216 ca. 168 cm, ALOALO skurille Maroanaka Nr. 4, ca. 1970, Dieser "Lebensbaum für das Grab" heißt übersetzt "viele Kinder". Diese aufwendig gestalteten Skulpturen sind sehr selten und waren nur hohen Würdenträgern oder reichen Dorffürsten vorbehalten. Sie haben die Funktion einer AloAlo aber vereinen mehrere Stelen in einem "Geschichtenbaum". Es sind darauf und darin Szenen aus dem Leben des Verstorbenen dargestellt oder/und Familienmitglieder, meistens die Kinder in Alltagsposen.
Diese Maroanaka zeigt auf der wichtigen Kopfskulptur 2 Gendarmen in Tarnuniform bei der Festnahme eines Mannes und (sehr ungewöhnlich) auch einer Frau. Meistens handelt es sich dabei um Viehdiebe, in diesem Fall vielleicht mehr um ein Betrügerpaar oder Taschendiebe. Vielleicht ist diese Szene dem Verstorbenen selbst passiert oder er war reicher Beamter des Staates. In der Etage darunter tummeln sich christliche Figuren, eigentlich ungewöhnlich aber dem jüngeren Alter der Skulptur geschuldet. Jesus in Shorts mit einem Moslembart, eine weibliche Engelsfigur und 2 offensichtlichen Viehhirten der Bara oder Atandroy- Ethnie mit Schultertuch, Rundkappe und Lendenschurz. Darunter wird es gruselig mit schwarzen Figuren, umwunden von einer gefleckten Schlange und einem Mann welcher einen Höllenhund berührt. Die untere Etage zeigt den Kampf von Krodil und Mensch, ein Traumata der Bewohner auf dem Lande. Die Maroanaka ist allegorisch aufgebaut und zeigt eventuell Geschichten von (biblischen) Dämonen und Ungeheuern gegen Menschen .
Das Material ist braunes Hartholz (Menabe) mit noch gut erhaltener Bemalung, eine normale Verfahrensweise seit über 50 Jahren. Die Grautönung durch lange Oxidation und typischen Verwitterungsspuren, Wind- und Regenabschliff, Risse im Holz und verschiedener Flechtenbewuchs sind als Altersindikator. Der Fundort von 1996 ist Antanimora Region Tulear.
Ein Metall Standfuss aus Stahl ist gratis dazu und passend angefertigt und wird empfohlen. Diese Skulpturen dürfen keinen gtroßen horizontalen Belastungen ausgesetzt werden.
Die echten AloAlo sind eine künstlerische Rarität, weil der Ahnenkult, welcher aus Papa Neuginea stammt weltweit nur in Madagaskar in diesen Stelen körperlichen Ausdruck fand. Die Ausfuhr von Kulturgut / Antiquitäten ist in Madagaskar streng limitiert. Unsere alten Originale sind teilweise schon seit 1975 im Familienbesitz und stellen durch den steigenden Sammlerwert auch eine fruchtbare Investition dar. (Reference Buch "Arts Anciens de Madagascar"). Es eignet sich nicht für den Versand per Spedition. Man könnte einen spezialisierten Kunsttransport beauftragen. Eine Abholung wird jedoch empfohlen. Ansonsten bringen wir dieses Artefakt zum Selbstkostenpreis auch zu Ihnen.
Angaben zur Produktsicherheit
Herstellerinformationen:
Mahafaly
Analakely LOT
Antananarivo, Madagaskar, 101
service@mahafaly.de
https://mahafaly.de
verantwortliche Person:
Mahafaly
Am Sandberg 6
Mecklenburg-Vorpommern
Benz OT Balm, Deutschland, 17429
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